Einer, der Mut und Selbstverwirklichung nicht nur träumt, sondern wahr macht. Seine eigene Biographie erzählt davon: Der Züricher MSOKE aka Namusoke mit Wurzeln in Tansania hat sich ermöglicht, seine wahre, männliche Geschlechtsidentität zu leben. Er wurde als Namusoke im falschen Körper geboren und lebt sein Leben fortan als Mann. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man die Homo- und Transphobie in weiten Teilen der Reggae-, Dancehall- und HipHop-Szene, aber auch in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen einkalkuliert.
2008 wirkt MSOKE an diversen interessanten Featuring Projekten mit, wie zum Beispiel Bubble Beatz, Dodo, Madd Family, Kera, Daz und viele mehr. Im Sommer hat er die Möglichkeit, mit der Formation „SISTERS“ (Deutschland), das lang erwartete Album fertigzustellen. Mit „SISTERS“ nimmt er auch an Stefan Raabs TV-Total Show „Bundesvision Song Contest 2008“ teil und liefert einen großartigen Auftritt, der die deutschen Medien und Fans ganz Deutschlands bewegt.
2010 Das Warten hat sich gelohnt! „Amen“ lautet der erste Song auf MSOKEs neuem Album „Don’t try me“, welches im Dezember 2009 auf dem Markt erscheint. Im Gegensatz zum alten Album scheint MSOKEs neues Werk ist erwachsener, abwechslungsreicher, tiefgründig und zugleich verspielt. MSOKE schafft es, klassische Ragga- und Hip Hop Einflüsse mit kreativ-moderner urbaner Musik zu ergänzen und zu einem eigenen Stil verschmelzen zu lassen.
Außerdem überrascht uns MSOKE mit zahlreichen Balladen wie zum Beispiel „Étoile“, „Just a dream“ und „Time to let go“. MSOKEs Fans dürfen sich aber nicht nur auf seine unverkennbare Stimme freuen, welche in langsamen Songs sehr schön zur Geltung kommt. Auch diverse spannende Featuring-Projekte werden auf seiner neuen CD verewigt. So zum Beispiel der Song „She said no“ feat. Miss Yasmine, zu welchem MSOKEs brandneuer Videoclip im TV zu sehen ist. „She said no“, ein Song, welcher das Potential hat, nicht nur inländische Charts zu stürmten, sondern auch arabische Hitparaden anzusteuern. ;)
2015 erscheint Free Motion. MSOKE ist einer, der Mut und Selbstverwirklichung nicht nur träumt, sondern wahr macht. Der Züricher hat sich nun ermöglicht, seine wahre, männliche Geschlechtsidentität zu leben.
Keine Selbstverständlichkeit, wenn man die Homo- und Transphobie in weiten Teilen der Reggae-, Dancehall- und HipHop-Szene, aber auch in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen einkalkuliert. MSOKEs neues Album „Free Motion“, auf dem er seine reflektierte und energetische Vision von Reggae mit der Welt teilt, ist ein klarer Beweis dafür. „Free Motion“ hat das Zeug zu einem Klassiker, auch als gesellschaftspolitisches Statement: Stücke wie „Run“ oder „My Own Life“ können gar nicht anders als sich in den Soundtrack einer Bewegung einzuschreiben, die sich ganz klar gegen Sexismus, Homophobie, Transphobie und jegliche soziale Ungleichheit stellt.
MSOKE ist mittlerweile mit vielen emanzipatorischen Artists wie Irie Revoltés, Berlin Boom Orchestra, Amewu, Nosliw und Sookee bei der Kampagne „“Make Some Noise – Homophobia and Sexism out of my music“ engagiert. Er ist sowohl politisch als auch musikalisch eine wichtige und kräftige Stimme für die Reggae-Szene, die gut daran täte, seine Progressivität und Stärke zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit Marco Dreifuss (Piano), Patrick Sommer (Bass), Pius Baschnagel (Drums), David Stauffacher (Percussionist) und Philipp Grétien (Saxophon) bringt den organisch, warmen Sound dieses instrumental eingespielten Albums und macht „Free Motion“ zu einem professionellen Reggae-Album, dessen Produktionsort man nicht in der Schweiz vermuten würde. Denn: Auf „Free Motion“ treffen Inhalt und Form qualitativ so hochwertig aufeinander, dass wir MSOKE einfach nur danken können, dieses aufwendige und ergreifende Album produziert zu haben.
2017 Msoke schreibt mit seinem queeren wie zauberhaft intimen neuen Album "Facettes" Reggae-Geschichte und erschafft Musik für den ultimativen Sommer Genuss. Er schafft die Fusion zwischen hoch politischen Themen und einem fliegenden, fließenden und definierenden Sound mit Leichtigkeit.
Der erste Track ‚Face Off’ beschäftigst sich mit echter, roher menschlicher Begegnung. Der Song ist wie ein Gateway - wie eine sanfte Einladung sich bis auf die eigene Authentizität zu entkleiden - sich mit einander zu verbinden und Msoke in seine Musik zu folgen.
Folgt man dieser Einladung, kann man viele Features mit anderen kraftvollen Künstlern finden wie: Tamika, Carmel Zoum, Mal Eléve von den Irie Révoltés, Gunda Wechee, Kaye Aix-Berliner, Yasmine & Andrew Robinson
Und Kraftvoll wird auch die Musik. Sie schüttelt dich, macht dich wach, fordert dich auf deine Illusionen los zu werden und für ein besseres Morgen zu kämpfen. Als Trans*Mann erzählt Msoke in den Songtexten von seiner Realität der eigenen Wiedergeburt: endlich in seine eigene Haut zu wachsen mit dem Track ‚Reborn’ und ‚Them Wanna’. Und endet tief und räsonierend mit seinem Glauben an die Einzigartigkeit der menschlichen Erfahrung ‘We Are Born Free’. Ein Track der die Kraft hat dich davon zu tragen - dich an deine Geschichte zu erinnern: deine Gefühle und Tränen - und dich auffordert sich davon los zu machen: YES! YOU ARE BORN FREE!
Abschließend kann Mensch nur enthusiastisch zusammenfassen: gedankenvoll, imposant, wirkungsreich.
Msoke zeigt auf 'Facettes' eine Menge: Seine Menschlichkeit.
2020 MSOKE, "the first Transgender on the Dancehall Agenda", präsentiert uns mit seinem neuen Akustik-Track CONNEXTION weitere neue Facetten.
Die Single-EP, die am 01.05.2020 erscheint,
ist das Ergebnis der ersten Studio-Zusammenarbeit mit dem Berliner Produzenten CEEJAY JOAQUÍN, der als Drummer seit fünf Jahren Teil der MSOKE Live-Show ist.
Nur mit Gitarre und Gesang kreiert der entspannte Schweizer mit tansanischen Wurzeln aus dem Alltags-Stress seiner Mitmenschen und seinen eigenen persönlichen Struggles und
Herausforderungen einen zugleich kraftvoll wie einfühlsamen Song mit einer wunderbar positiven und eingängigen Hook.
Im Remix gibt es dann ein Funk-Band-Arrangement, Chor-Elemente und einen deepen Rap-Part auf die Ohren.
Ein Song, zwei Versionen, die Kraft versprühen und einfach gute Laune machen!
2022 Endlich ist es soweit: Nach fünf Jahren kommt das lang erwartete neue Album von Msoke heraus.Die professionelle Produktion entstand in Zusammenarbeit mit David Stauffacher. Nicht zuletzt auch durch die Auswahl seiner Features – wie Mal Elevé, La Nefera, Roland Satterwhite oder Doron Lev – kommt darin sein Facettenreichtum zum Ausdruck. Es zeigt wieder einmal, dass man jederzeit mit Msoke rechnen kann. Seine Musik sowie seine Themen (Sexismus, Rassismus, Transphobie) haben nach wie vor nichts an Bedeutung eingebüsst. «Don’t give up» scheint im Gegenteil den Nerv unserer Zeit zu treffen. Es ist sein bisher bestes und ehrlichstes Album.
2024 Unerwartet bringt uns Msoke seine neue Single die es in sich hat.Alleine der Titel ist zeitlos.Und wenn man sich die Songs anhört ,vergisst mann völlig dass Msoke normalerweise gar nie Deutsch singt.Wie er es immer wieder schafft seinen eigenen style in jeden Song zu bringen ist einfach ein Genuss für jedermann.Die Musik Produziert von Caven Records und dass einzigartige Cover von dem Jungen talentierten Art Künstler Juice.Zeigen wie immer wie wichtig es ist für Msoke mit diversen Künstlern zusammen zu arbeiten, um seine Facetten zu entfalten.Und mann hört dass auch eindeutig am Resultat dieser Single.
2026